Full text: Volume (Jg. 11 (1845))

628

daltensrin in den einzelnen, früher vorgekommeve»
Fällen, wobei es auch ferner verbleiben soll.
In dieser Beziehung steht nun durch das Zuge,
ständm'ß des Kirchenvorstandcs: daß, soweit die Re.
venücn des Kirchenvermögens hingercicht, sowohl die
Reparaturen alS Neubauten daraus bestritten; wenn
diese aber nicht hingereicht, das Fehlende durch Ver,
kauf von Markengründen und freiwillige Beigaben
angeschafft worden, völlig fest, daß bei Unzulänglich,
keit des KirchenvcrmögenS die Kosten durch Verkauf
von Markengrundstückcn und milde Beiträge gedeckt
sind Der Patron als solcher ist erweislich nie heran«
gezogen. Hierbei muß es bleiben, und es kann, wenn
jetzt die alte Aufbringungsart nicht mehr zu bewir,
ken, der früher nie herangezogene Patron jetzt um so
weniger in Anspruch genommen werden, als eS sich
kaum denken läßt, daß die Gemeinde den Verkauf von
Markengründen sich würde haben gefallen lassen, wenn
der Patron für sich eine Verpflichtung gehabt hätte.
Es kommt noch hinzu, daß in den Jahren 17tO,
1738 und 1802 voil der Gemeinde für Reparatu-
ren Darlehen ausgenommen sind, vbne irgend den
Patron als solchen anzugehen; ja, daß in den Kir-
chenrechnungen seit lb07 — also seit länger als
zweihundert Jahren — nirgends eines Beitrags des
Patrons erwähnt wird, ungeachtet der mehrfach vor,
gekommenen Bauten und Reparaturen. Insbesondere
mußten in de» 1780er Jahren Kirchen und Pfarr,
gebäude reparirt werden, wozu an Kosten 300 Thlr.
fehlten, während daS Uebrige durch freiwillige Bei-

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer