Full text: Volume (Jg. 11 (1845))

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I. schlechthim'ge Privatwege «sowohl nach Eigenthum,
als Gebrauchsrecht).
II. Oeffentliche Wege im weitesten Sinne, d. h. öf-
fentlich quoad usum publicum.
Letztere zerfallen dem Eigenthume nach in
1. Staatsstraßen, eigentlich sogenannte
„via« publicae.“
2. Gemeindewege,
3. Oeffentliche Wege int Eigenthume einzel-
ner Privaten.
§. 2.
Was nun über die wirkliche rechtliche Genesis eines
Weges der einen oder der andern Art zu sagen sein
möchte, soll unten LZ.» 6 — 9 vorgetcagen werden.
Zweckmäßig aber erscheint es, schon hier zu bemerken,
daß das Römische Recht gewisse Präsumtionen für die
Publicität sanktionirt habe, gewisse Kriterien, bei deren
Vorhandensein ein Weg, aprioristisch mindestens, der
einen oder der der andern Klasse zuzuweisen ist.
. I
Wenn uns aber
I. zunächst in Betreff der Staatsstraßen in den
Consil. Tübingens. II. V. 12. pag. 32 ge,
sagt wird:
„Qualis ut dicatur, tria requiruntur ut 1) so-
lum sit publicum, 2) ut per illam publice
iter liat et 3) ut ducat ex via publica ite-
rum in viam militarem vel urbem vel mare
vel flumen publicum.

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