Full text: Volume (Jg. 11 (1845))

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Wie aber mit ihnen in §. 21 die reinen Priva ft
wege, so werden Jetzt in § 22 mit ihnen die viae
privatae, bic cs wenigstens dem Eigenthume nach sind,
in Antithese gebracht, und eS wird damit nun auch
von unten her das wirkliche Gebiet des Interdikts
theilweise betreten.
Der Jurist geht nun auf diesem (itt §. 22) in
steigender Progression nach innen. Er reihet jenen
Pn'vatwegen die Vicinal- oder Dorfwegc^) an, als
regelmäßig im öffentlichen Gebrauchsrechte und nickst
im Privateigenthnm stehende Wege. Wir brauchen nun
aber nur diesem Gange zu folgen, um darauf zu kom-
men, daß (abgesehen von dem Interdikt) zwischen den
wie z. B. bei Caes B G I. 8: Helvetii, (alii) na-
vibus junctis, . . . alii Vadis lihodani, si per-
rumpere possent, conati sunt
DaS in der Sache selbst unwesentliche Schwanken
der Benennung erklärt sich einfach daraus, daß die Ken'
suln früher Prätoren genannt wurden: „Et h c signi-
ficat Justinianus in Nor. 25 in praef , ubi ait,
Praetoris nomen etiam ante Consules fuisse/6
A ver an, interpr. jur. 1 6, 11, uti vide plura.
S. ferner Ascon. zu Cic. in Verr. I ,4, auch
Creuzer Rom. Antiquit. S. 181, 189 edit. 2.
4) Auch Theop hilus übersetzt via vicinalis durch:
/; <•■;// mttuu 'or<fm Vicus yoiQ r (ad §. 5
J. de log. Aquil.) Dergl. übngens die Stelle des
Licui. Flacc bei Brisson. de V S s. v.
viae, auch Scheller im größer» Lexicon unter
dem Worte „vicinalis"- — Vici hießen auch die
-Hauptstraßen der Stadt Rom: Sueton Aug. 30.

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