Full text: Volume (Jg. 11 (1845))

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als eine auf der ganzen Domaine ruhende Reallast an-
seheu, welche den Fiskus auch jetzt noch tangirt, weil
er sich noch im Besitze der zur Domaine gehörigen
Waldungen befindet.
ES konnte daher, zumal sich der Kostenpunkt nach
§. 8. Tit. 23 der P. O. rechtfertigt, nicht anders alS
geschehe» erkannt werden
Zweiter Senat Königl. Oberlandesgcrichts.
R e v i s i o n s - E r k c n n t n i ß.
In Sachen des Fiskus, vertreten durch die Königl.
Regierung zu Arnsberg, Verklagten und Litis-Denun-
ciamen, und der erbzinspflichtigcn Einsassen zu Busch»
gotthardshüttc, Heinrich Stähler und K o u s., Litis-
Denunciaten, jetzt Ncvidciitrn, wider die Fickenbilkter
Hütten- und Hammcrgcwcrkschaft, Kläger und Rcviscn,
erkennt das Geheime Obcrtribunal für Recht,
daß die Förmlichkeiten der Revision zwar für beob-
achtet anzunehinen, in der Hauptsache aber daS Er-
kenntnkß dcö zweiten Senats des Königl. Oberlandes-
grrichtü zu Münster vom 4. April 1843 zu bestäti-
gen und Revidenten in die Kosten der Revision zu
vklurthcilen, der auf len Fiskus fallende Antheil der
gerichtlichen Kosten jedoch außer Ansatz zu lassen.
Don Rechtswegen.
Gründe.
Ter Fiskus hat i» seiner Klagebeantwortung unum-
wunden eiugestandrn, daß er, so lange er sich im Be-
fitz der Toinaiuc Eharlottenthal befunden, zu dem Ham-
merwerk der klagenden Gewerkschaft das erforderliche

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