Full text: Volume (Bd. 35 = N.F. 23 (1896))

8. De in rem verso

VI.

De in rem verso.
Von Prof. Dr. A. v. Duhr in Basel.
In diesem Bande der Jahrbücher S. 78 fg. hat Schloß-
mann die von mir vorgeschlagene Erklärung der actio de
in rem verso *) bekämpft. Sein Angriff stützt sich auf die
Interpretation von vier Pandektenstellen, denen eine allgemeine
gegen den Grundgedanken meiner Theorie gerichtete Bemer-
kung beigefügt ist. Meine Replik folgt der von Schloß-
mann gewählten Anordnung.
I.
In meiner Untersuchung der versio in rem bin ich von
der Thatsache ausgegangen, daß eine Geschäftsführung des
Sklaven für seinen Herrn Naturalansprüche des Pekulium er-
zeugt, welche inhaltlich der a. negot. gest. resp. mand. contr.
entsprechen. Da nun die Naturalansprüche des Sklaven gegen
seinen Herrn bei der a. de peculio dem Pekulium zugezählt
werden, so muß in den Fällen, in welchen die Versionsklage
gewährt wird, ein besonderer Grund dafür vorliegen, daß der

1) Actio de in rem verso (Freiburg und Leipzig 1895), citirt als
Versio.

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