Full text: Volume (Bd. 3 (1862))

82 3. Die auSwärt. Nachbildungen der Deutschen Wechselordnung.
"über das schweizerische Wechselrecht nach seinen Duellen" zu
erwarten haben, welche am Schluß den Concordats-Entwurf
und die sich an ihn anlehnenden Cantonalgesetze historisch und
kritisch zu besprechen in Aussicht gestellt hat. — Aus diesem
Grunde können wir uns darauf beschränken auf Renaud's
Kritik zu verweisen, welcher man in dem Hauptresultat wird
beistimmen müssen, daß in der schweizer Redaction der
Deutschen Wechsel-Ordnung eine wirkliche Verbesserung der-
selben, ein legislativer Fortschritt, nicht erreicht ist.
Bei den wichtigen Veränderungen der Wechselgesetz-
gebungen, welche seit dem Bestehen der Deutschen Wechsel-
Ordnung eingetreten sind, möchten wir schließlich noch darauf
Hinweisen, daß es wünschenswerth erscheint, eine Sammlung
der neuen Wechselgesetze zu veranstalten. Diese würde, mit
der Deutschen Allgemeinen Wechsel-Ordnung beginnend, zu-
nächst die verschiedenen Einführungsgesetze und Zusatzpara-
graphen, so wie die Abänderungen und Proceßordnüngen der
deutschen Bundesstaaten, dann aber auch sämmtliche neueren
Wechselgesetze Europas in der Originalsprache nebst Ueber-
setzungen zu enthalten haben und sich in dieser Weise an das
schätzenswerthe Werk von Meißner, Codex der europäischen
Wechselrechte, anschließen, dessen Verfasser (beziehungsweise die
Verlagshandlung) sich durch eine solche Arbeit sowohl den
Dank der Praktiker, als auch der Männer der Wissenschaft
erwerben würde.

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