Full text: Volume (Bd. 3 (1862))

122 5. Die rechtlichen Folgen von Durchstreichungen auf Wechseln.
Mandat streiten, der Mandant, wenn überall, doch nur in-
soweit verpflichtet wird, als er daraus bereichert ist,-
D 15 pr. D. dolo malo (4, 3)
L 13 § 7 D de act. emti venditi (19, 1)
L 3 D. quando ex facto tutorum (26, 9)
Puchta Pandecten § 279.
In Gemäßheit des Ausgeführten war den Klägern der
ihnen vom Handelsgerichte injungirte Beweis abzunehmen
und dagegen dem Beklagten der ihm nachgelassene specielle
Gegenbeweis, wiewohl in etwas veränderter Fassung, so
wie im Urtheile zu ersehen, als Beweis aufzuerlegen. Denn,
während das Handelsgericht den Beweis speciell auf eine
dem gothenburger Hause ertheilte Vollmacht zur Streichung
des fraglichen Acceptes gerichtet hatte, mußte es genügend
erscheinen, wenn Beklagter nur beweise, daß dem Hause
H. k M. der Wechsel von den Klägern solchergestalt zur
Verfügung gestellt worden, daß jene dadurch zur Streichung
des Accepts mit der Wirkung der Liberation des Beklagten,
berechtigt worden seien."
—e—

#

Larrghoff'sche Buchdruckerei.

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer