Full text: Volume (Bd. 3 (1862))

118 5. Die rechtlichen Folgen von
Lurch die Schuld von H. Sc M. in Gothenburg geschehen
sei, für deren Rechnung die Kläger den Wechsel gezogen,
und denen, als ihren für dessen Betrag ihnen verhafteten
Auftraggebern, sie denselben, nachdem gegen den Beklagten
Protest levirt worden, eingesandt hätten;
da aber gar nicht näher angegeben wird, worin denn
die Schuld von H. Sc M., deren Dispositionsberechtigung
über den Wechsel sich nach den erzählten Thatsachen an
und für sich und ohne etwa geschehene besondere Bevor-
wortungen sehr natürlich erklären würde, eigentlich bestanden
habe; auch die Selbst-Beschuldigung von H. Sc M. in
dem von den Klägern produeirten rätselhaften Schreiben
vom 15. Mai d. I. eben so wenig den Zusammenhang
der Sache näher ausklärt, als sie dem Beklagten, welcher
überdies ganz entgegengesetzte Mittheilung von dem Gothen-
burger Hause erhalten hatte, irgendwie präjudiciren kann;
da die hiernach unvollständig substanziirte,^ unbestimmte
Klage, auch ohne daß dagegen die Einrede der Dunkelheit
vorgeschützt worden, nicht zur Grundlage einer eben so un-
bestimmten, und voraussichtlich nur zu Rechtscontroversen
in der Beweis-Instanz Anlaß gebenden Beweisauflage
gemacht werden durste, vielmehr, wenn nicht zu besserer
Instruction der Sache das Mittel einer ex oklieio zu
verfügenden Vernehmung oder eines Injuncti der Beibringung
der gewechselten Correspondenz gewählt ward, jedenfalls pine
Auflage an die Kläger zur näheren Verdeutlichung der
Klage zu erlassen war; was nunmehr reformirend zu ge-
schehen hat;
daß die Kläger zu verpflichten seien, die angestellte
Klage durch nähere Bezeichnung der factischen Umstände,
aus welchen die behauptete Culpa von H. Sc M. her-
vorgehe , zu verdeutlichen, wogegen dem Beklagten
etwanige weitere Anträge wegen Beibringung der von
den Klägern mit dem Gothenburger Hause gepflogenen
Correspondenz, so weit Rechtens, Vorbehalten bleiben."
Der Beklagte beruhigte sich bei diesem Erkenntnisse;

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