Full text: Volume (Bd. 3 (1805))

heit derselben zu bemerken, indem die altgemeine
- Bezeichnung, ob sie zum Pupillar-oder Judicial-
Deposito gehören, zur Beurtheilung des Zins-
- satzes, nicht jedesmal hinreichend ist. Dies gilt
auch bey den, den xüs corporibus gehörenden
Geldern, und hat das pium eorpus, vder die
, Anstalt, welchem die Gelder eigentlich zzastchen,
ebenfalls genau die Bestimmnng und den Zweck
derselben, Behufs deS Zinsfußes anzugeben.
z) Nur die vormundschaftiche Depoßtal- und .Mil«
de-Stiftungs-Gelder, genießen die Portofreyheit,
wenn sie unter öffentlichen Siegel und unter der
spcciellcn Rubrique rcsp.
Pupillen-Sache- und. .. -
Milde Stiftungs-Sache
abgesandt werden, dahingegen aber müssen , die
übrigen sich zur Belegung bey der Banque qua»
lificirende Gelder franqnirt werden.
4) Pupillen-Gelder werden mit brey Procent ver-
zinset, wenn solche rin völlig freyes Vermögen
und uneingeschränktes peculium sind, woran sonst
- Niemand Rechte hat, und Capital und Zinsen den
Kindern, jure propria gebühren.
5) Alle Kirchen - Wittwen - und Armeucassen und
überhaupt alle Milde - Stiftnngs - Capitalien, wer-
den ohne Unterschied mit zwey und ein halb -Pro-
cent verzinset; so wie auch
6) gerichtliche Deposita; und werden dafür gehal-
ten, alle in Concursen, und Liquidationen begriffe-
ne, und sonst streitige Gelder.

V

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