Full text: Volume (Bd. 3 (1805))

' ----------- 43?
Mobiliar-Masse zu berichtigenden Kosten, ,'st der De,
trag'dieser Masse, und bey den nach §. 52/und 528,
den Gläubigern der ersten Classe und den Pfanbgläu»
bigern abzuziehenden Kosten, der Werth der ihnen be-
sonders angewiesenen Objekte zum Grunde z», legen.
Ueberhaupt werden die Gerichte in Ansehung der Kosten
hierdurch generaliter angewiesen, genau darauf;,, sehen,
daß diese bei den zu erlassenden Verfügungen jedesmal
richtig und genau, mithin nicht' ohne Unterschied nach
dem Betrage der ganzen Masse, sondern hauptfächlich
und zunächst nach dem Object, welches den Gegenstand
der Verfügung ausmacht, angesetzr werden, wel-
chem gemäß also z. V. für einen Annahme-oder
Zahlungsbefehl an das Depositor»»«, die Gebühren
nur nach Aerhaluriß der anzünehmenden oder ans-
z»,zahlenden Summe, ferner bei) einer Verfügung
an den Änctions-Comunssarius zum Verkauf gewis-
ser Effekten, die Gebühren nur nach dem taxirtcn
Werth dieser Effecten berechnet werden können.
§. 3'
Gleichinäßig sind auch die schriftliche Ausfer-
tigungen möglichst,;» vermeiden, und. daher die in
§. io5. vorgeschriebenen Vorladungen der einzelnen
Gläubigerjnicht durch Requisition der Gerichte zu in-
sinuiren, sondern blos auf die Post zu geben, fer-
ner die im Lauf des Concurses an die an dem Orte
wohnenden Partcnen geringeren Standes, iinglei-
chcn an den Curator Concursus und die Mandatarien
der Gläubiger zu richtenden Verfügungen blos per
Neues Archiv. 3. &C-5. 3 u. qs. Jtfr*. f

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer