Full text: Volume (Bd. 3 (1805))

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Wie bitten daher um allergnabigste Belehrung
über die Frage, • , .
ob die im §. 27z a. a. .£>. enthaltene Bestim-
mung über den Betrag des höchsten Satzes des
vormundschaftlichen Honorarii sich bloß auf
das Honorarium des Vormundes eines Abwe-
senden und Wahn- oder Blödsinnigen, oder auch
auf das Honorarium anderer Vormünder bezie-
he, und ob also einem anderen Vormunde, ohne
Rücksicht aüf die gedachte Bestimmung, allen-
falls auch ein höheres Honorarium, als die be-
stimmre Proccnre betragen würden, festzusetzen;
oder ob auch einem solchen Vormunde i>ro ho.
norario bei Gütcrvcrwaltungen nur l bis Z,
und bei Capitals-Administrattonen nur höchstens
1 Procent von den Einkünften zu bewilligen,
folglich das richterliche Arbitrium - bloß auf
die in diesem §. enthaltene Differenz der Pro-
zente ciuzuschranken?
Zerncr ist'cs uns für den Fall, baß die Dis-
positirn des §. 373- sich auf alle Arten von Vor-
mundschaften bezieht oder darauf anwendbar ist-.
auch zweifelhaft geblieben, •
ob die zufolge dieser Gesetzstelle pro i honorario
zu bewilligende Procente, - nach dem wirklichen
. und vollen"Betrage der'Eirrkünfte zu bestimmen,
oder ob von letzteren zuerst die fälligen Zinsen
der Schulden und andere « Eurem Bst- den Er-
ziehungskostrn abzurcchnen u.. ^von dem
verbleibenden reinen Uebcrschuße^- uns ist, von

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