Full text: Volume (Bd. 3 (1805))

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sätzen ein Honorarium z» bewillig«»- soll nach dem
folgenden §. 266. bei Provm;ial> Pupillen-Collegiis,
burch eine Mehrheit von | der Stiinincil entschied,,,
den werden. .,
Nach drrsen Gesctzstellen würde also auch das
Quantum des Honorarii bloß dem srbri^lo
überlaßen bleiben.
Der §. 272. a. a. O. disponirt fpeciell über
das Honorarium des Vormundes eines Abwesenden,
und der unmittelbar darauffolgende §. sagt.-
Bei GüEvenvattungen kann dieses Honora?
rium auf eins bis drei, und bei Capiratsver»
walkungen bis auf Eins von Hundert der Ein?
künste bestimmt werden.
Nun scheint zwar theils durch das Beiwort
dieses dieser §. mit dem vorstehenden in unmik?
telbare Verbindung gesetzt zu sein, wornach er sich
daher nur auf'diesen beziehen könnte; thcils scheint
letzteres auch daraus hervorzugchen, weil in dem §.
272. bloß im Allgemeinen bestimmt wird, wenn der
Vormund eines Abwesenden em Honorarium fordern
könne, Und nur Mit dein Beisatz, ein verhaltnißmäßi»
ges, so baß es noch nöthig wür/b dessen Betrag in
Rücksicht der verschiedene» Gattungen der Vermö-
gensstücke und deren Administration, Näher ju be?
stimmen,und der Inhalt des $«.274 scheint diese Be»
hauptung zu unterstützen.
Denn hiernach soll der Vormund eines WahNr
oder Blödsinnigen Mit dem eines Abwesenden, in
Betreff des Honorarii, gleiche Rechte haben, und eitt
BL*

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