Full text: Volume (Bd. 3 (1805))

für das frtim Anlehn gegebene Geld, wenn dieses von
entfernter» Orten verschrieben, und geschickt wird,
vergütigen zu lassen', und da endlich der Schuldner,
wenn er das Anlehn selbst in Berlin negocirte,. die
Transportkosten des Geldes von Berlin hicher und
dahin zurück tragen müssen, das Geschäft in der Art
für rechtsgültig annehincn wollte, daß man dem
Gläubiger die nachgesuchte Eintragung nicht versa-
get, so würde dann doch immer dem Schuldner vor«
behalten bleiben müssen, . fein Recht im Wege des
Prozes-es gegen den Gläubiger auszuführeu, insofern
er sich bei Eintritt des Rückzahlungs-Termins nicht
zur Zahlung der m ehrgedachten 1500 Rrhlr. verste-
hen will, und dann nach der .iel 2. oben aufgewor-
fenen Frage das Bedenken entstehen,
ob das Nebenproiokoll mit der Hauprobliga-
tisn zu verbinden, und bei dem im Hyvokhe-
kenbuch einzutfageuden Vermerk die Valuta, wie
in der Obligation, gesagt ist als baar berichtigt,
regisirirt, und von dem im Nebenprotokoll ge-
dachten nähern Bestimmungen nichts erwähnt
werden soll. .
Bliebe der Gläubiger bis zum Verfalltage der Obli-
gation ln deren Besitz, und wäre er dann derjenige,
dem der Schuldner die Rückzahlung leisten müßte,
so würde dies gleichgültig seyn, da denn dem Schuld-
ner seine Rechte, es sei nun der Vermerk nach die-
ser oder jener Form eingetragen, immer Vorbehalten
bleiben; allein höchst wahrscheinlich wird der Gläu-
biger die Obligation weiter cedircn, und es verliert

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