Full text: Volume (Bd. 3 (1805))

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Das Hofgericht hat daher angcfragt,
ob bey Abfassung des Präclusions-Ei^enntnift
ses wider unbekannte und abwesende Agnaten,
welche zur Ausübung ihrer Lehnsau,prüche öf-
fentlich vorgeladeu worden, eine namentliche
Präclusion sämmtlicher ausbleibendci: bekann»
ten und unbekannten. Agnaten erforderlich
scy, oder
ob nur die namentliche Praclusion der Mi
nrenklich in öiscntlichcn Blättern aufgerufe-
Ncn und ausgcbliebenen, ihrem Aufenthalt
nach unberanntcn Agnaten, mit Ausschluß der
per patentum ad domum vorgeladenen Agna-
ten erfolgen dürfe, ferner
ob in Rücksicht der bis jetzt ergangenen Präclu-
sioris« Erkenntnisse, die nach der zc,rherigeN
Observanz statt der Publikation bewirkte A».S»
hängnng derselben an öffentlicher Gerichiesiells
bet) allen vorgeladcncn Agnaten für hinreie
chend zu achten: oder,
ob sämmtliche zu präcludirende Agnaten best
ergangenen Erkenntnissen airnoch namentlich
nachträglich zu inseriren, und demnächst die
Erkenntnisse selbst den ergangenen neuern Vor-
schriften gemäß, diesen Agnaten, deren Aufent-
halt bekannt ist, anderweit zu publieiren.
Wir haben deshalb das Gutachten Eures' Präsidii
zu erfordern, und nach Eingaiig desselben fesizufttzen
befunden,
daß es zwar in Absicht dek Zukunft dey dett
RiUkZ Archiv, z. Dir iS i), as Hsst, g
(

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