Full text: Volume (Bd. 3 (1805))

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Th. i. des Allg. L. N., das Anerkcnntniß desselbeir
"von dem Testatore für seine letzte WiUenönicinuna von
dem Institiario verzeichnet worden/ wenn gleich das
Uebcrnahme»Protokoll dieses Anerkenntnis; und die
Rccognition der Unterschrift und Sieg.l unter dem
offen übergebenen Testament, so wie auch dieses bc-
.sagt, das das Testament in des Testators Gegenwart
convertirt, und mit seinem und dem Gerichtssiegel ver-
schlossen und überschrieben worden. ES scheinet in
der beobachteten Formalität hinreichende Gewißheit
darüber, daß das gedachtermäßen couvertirre und so
auch bey der Publikation Vorgefundene Testament
die achte Willcnsmcinung des Testators enthal-
te, zu.liegen, und haben Ewr König!. Majestät auch
schon in einigen andern Fällen die Kujuifua beS Mg.
L. N. quoad formam der" Testamente, zu tu reu Gül-
tigkeit nicht wesentlich nochwendig, und dahin jenes
zu declariren befunden.
In Rücksicht auf den §. izg. a. a. O. des Allst.
L. R. würde die Verabsäumung des Attests unter
dem offen übergebenen Testament, eine Nullirat des
selben nach sich ziehen, und haben wir von Amcs-
wegcn Ursach dermalen darauf zu rcfieck-rcn, weil
das Testament für die minorennen Kinder des Testa-
tors, deren er aus zwry Ehen hat, nicht vortheilhaft,
dessen Wittwe aber darin vorzüglich begünstigt ist.
Wir sind indessen uach obiger Ausführung zweifel-
haft,
Ob wir wörtlich nach dem Allg. L. R. den
bemerkten Verstoß des Justitiarii in diesem
.A 2

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