Full text: Volume (Bd. 3 (1805))

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iit welchen dic namentliche Präelusion und.
die Publication der Sentenz an die Präeln-
dirtcn unterblieben ist.
- Nach Emanation der genannten beyden geschli-
chen Vorschriften, sind bei) uns der Regel nach die
bekannten namentlich vorgeladenen Agnaten, auch
namentlich in der Praclusions- Sentenz aufgeführt
worden, und man hat auch den präckudirten bekann-
ten Agnaten das ergangene Erkcnutniß ervfnet. Es
ist inzwischen nicht zu laugnen, dasi beydes in einem
oder dein andern Fall auch unterblieben sei), und
daß auch die Behauptung des Cbslinschcn Hofge-
richts:
dasi die Negierung und die hiesige Hypo-
theken-Behörde sich bis jetzt nie geweigert
habe, auf den Grund einer, in allgemeinen
Ausdrücken gefaßten Präclusions » Sentenz,
die Präclusion der Agnaten, und dir AllödistH
cation der Lchngütcr "im Hypothekcnbuche zu
verzeichne!!,
ihre Nichtigkeit habe. Wollte man mit Gewißheit
hierüber etwas bestimmen, und die Falle fcsisetzen,'
in welchen bei)de Momente beobachtet worden, und
in wclchc-n dies nicht geschehen se>), so würden wir alle
seit dem Jahr 1731. und 178z. über Vorladungen
der Agnaten verhandelten Akten durchsehcn, mithin
eine äußerst mühsaine Arbeit unternehmen müssen,
die wir für völlig überflüssig halten, da einige be-
kannte Falle hinreichend sind, tun nachzuweiscit, daß
die gesetzlichen Vorschriften nicht beobachtet worden-

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