Full text: Volume (Bd. 3 (1805))

4.3.15. So lange das Adjudications-Erkenntniß nach nicht eröfnet ist, können die Gläubiger bei Concursen ein Mehrgebot auf die zur Subhastation gestellte Grundstücke annehmen, und darüber weiter bieten lassen : Zu Th. 1. Tit. 50. §. 260. und Tit. 52. §. 41.

So lange das Adjudications Erkenrrtniß
noch nicht cröfnet ist, können die Gläu-
biger bei Concursen ein Mchrgebot auf
> die zur Subhasiation gestellte Grund-
stücke annehmen, und darüber weiter
bieten lassen.
(Z.TH.1. Tit. so. §. L2o. und Tit. 52. §. Au der Allg. Ger.2rd.)
Rescri'pt des Justiz -Ministerii an die Ostpreußische
Regierung.
Fr. W. K. U' rc. Nicht die Einwilligung in
den Zuschlag von Seiten der Gläubiger und deck
Curatoris concursus, welche jederzeit durch die
Norhwendigkeit in Ermangelung eines bessern Ge-
bots begründet wird, — sondern das Adjudications-
Erkenntniß, vertritt nach der deutlichen Vorschrift
des Landrechrs Th. i. Tit. ^ n. §. z6i. die Stelle
des Contracts. So lange dieses also nicht cröfnct
ist, so lange können die Gläubiger und der, ihre
Rechte bey der Masse wahrnchmende Curator ein
Mehrgcbot annehmen, und darüber weiter bieten
lassen, nach welchem Principio ihr das Stadtgericht
in der N. N. Concurssache zu bescheiden habt.
Berlin, den 5ken October 1802. A. Cp. B.
v. Gvldbeck.

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