Full text: Volume (Bd. 8 (1875))

672 Dahn: Zur Reform des Rechtsstudiums an den preußischen Hochschulen.
geführten Disciplinen vor den andern zu hören; diese Nöthigung
aber erzwingt nur, was in den allermeisten Fällen ohnehin von selbst
geschieht und vernünftigerweise in allen geschehen soll.
Die andere Nöthigung aber, schon in den ersten Semestern zu
arbeiten und erst nach Aneignung jener grundlegenden Stoffe weiter
zu schreiten im Rechtsstudium, diese Nöthigung ist eine pädadogisch
durchaus gerechtfertigte: jeder Studirende wird dankbar sein müssen
für die Anhaltung zum ernsten Anfaffen der Dinge von Anfang an,
für die Abschneidung der „Verbummelung" der ersten Semester, für
die Theilung und darin liegende wesentliche Erleichterung deö Prü-
fungsstoffes.
IV. Jedesfalls aber ist dermalen schon an jeder Hochschule dem
Rechtscandidaten bei der Inscriptio» von dem Decan eine kurze, ge-
druckte Anweisung über die Reihenfolge der zu hörenden Vorlesungen
einzuhändigen.

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