Full text: Volume (Bd. 1, St. 1 (1803))

Stimmt haben. Ich will es liiebcy gleich zum
voraus lagen, dafs mir.auch kein einziges Gc-
fetz bekannt fey, worin der Gesetzgeber wirk-
lich zwey Strafen als gleich, angegeben hätte;
fo dafs es dem. Richter .nun frfey ftehe, eine oder
die andre von diefen . benannten Strafen zu
wählen, und in concreto anzuwenden. Qui-
ßorp hat zwar in feiner genannten Schrift lehr
viele Strafen aufgezählt, die nach dem Au'S-
fpruch der liarolina für gleich geachtet feyn fei-
len; aber in den von ihm angeführten GefetzeH;.
fleht hievon, Soviel ich überzeugt bin, kein
Wort, und Karl will, nach meiner Meinung,
ganz etwas anders lägen, als Ihm untergelegt
wird. Ich will die vermeintlich, gleichen Stra-
fen hier aufführen, famt den genannten Gefe-
tzen, und zufehen, ob letztere den Inhalt haben
- j
den man in ihnen Aviffen will.
§- 4-
Es fall unter andern, was zuforderft die Tb- :
äesjirafen anbetrift, die Karolinä 1). die Strafe
Rades und des Ertvänkeus für gleich geach"
tet haben, uud man beruft fich deshalb auf den
Art. iZo. C. G. — 2) Die Strafe des Galgens
und des Jßrträukens, vrmöge der Art, 159. und

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