Full text: Volume (Bd. 2 (1834))

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Hand wörtlich so findet, wie er abgedruckt worden,' daß ""
jedoch nicht- drei Tage, sondern acht Tage, ohne Correc»
tur mit Buchstaben geschrieben', stehen. Dieser Umstand
macht den Druckfehler zwar weniger erklärlich, als wenn
nur das Zahlzeichen vorhanden wäre, allein der Abdruck ist
von einer Abschrift des vorliegenden Manuskripts erfolgt,
und dort mag die Zahl nicht mit Buchstaben geschrieben
gewesen sein, eine Vermuthung, die indeß nicht weiter hat
verfolgt werden können, da die vorhandene Abschrift, die
dem Drucke zum Grunde liegt, defect ist, und bei dem
§. 309^ fehlt. _ . '
Merkwürdig ist es, daß die Sache im Jahre 1795
wieder zur Sprache kam, wie aus dem Schreiben des Ge-
neral-Directoriums vom 24. September 1795, der beige-
fügten Eingabe des ostpreußischen Commerz- und Abmira,
litäts-Collegiums vom 16. September, und dem Antwort-
schreiben des Justizministeriums vom 5. October desselben
Jahres erhellt 7).
Hier hätte der Druckfehler, sollte man glauben, ent-
deckt und verbessert werden müssen, allein man verwies auf
das bestehende Gesetz, welches mit dem codex Fridericia-
nus übereinstimme. Offenbar waren diese Gründe nicht
richtig. In dem vorgelegten Falle war auf baare Be-
zahlung gehandelt worden, mithin die Voraussetzung, un-
ter welcher allein der codex Fridericianus und das Re-
script vom 7. December 1789 von der kürzeren dreitägi-
gen Frist sprechen, gar nicht vorhanden, und es scheint ba-

nirt. Der revidirte Entwurf giebt den §. 310'’. mit der unbedeu-
tenden Aenderung, daß den Worten: „zu achten, und es" sub»
stitüirt.ist: „zu achten. ES". 35b.. XXII. k. 244.
O. H.
7 ) SLmmtliche Cikate befinden sich in den Anlagen I» extenso.
II. Bd. 1s St. 14

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