Full text: Volume (Bd. 7 (1874))

88 Kretschmann: Anfechtung einer Pfandbestellung rc.
Kläger die Papiere vorbehaltlich seines Pfandrechts behufs Realisirung
dem Verwalter der Concursmasse auszuliefern habe, sich ohne Weiteres
erledigt und der schließliche Einwand, daß Kläger unter allen Umstän-
den nur öffentlichen Verkauf, nicht aber Verkauf unter der Hand ver-
langen dürfe, dem Art. 311 des Handels-Gesetzbuches gegenüber, deffen
bezügliche Bestimmungen unbedenklich auch auf den vorliegenden Fall
Anwendung zu leiden haben, für zutreffend nicht erachtet werden kann:
daß in Ermangelung beklagtischer Zahlung libellirter Beträge
von zusammen 1125 Thlr. 11 Sgr. 6 Pf. nebst Zinsen auf
1025 Thlr. 1 Sgr. vom 15. Juli und aus 86 Thlr. 20 Sgr. vom
16. Juli 1870 und den Kosten dieses Verfahrens, Kläger zu
befugen, nach vorheriger Anzeige an den mand. nom. Beklagten
aus den in seinen Händen befindlichen 5 Stück Antheilsscheinen
des Magdeburger Bankvereins, sei es durch öffentlichen, sei es
durch Verkauf unter der Hand in Gemäßheit Art. 311 des
Handels-Gesetzbuches nach Rechtskraft dieses Erkenntniffes sich
bezahlt zu machen;
demselben auch in Bezug auf den durch den Erlös etwa nicht
gedeckten Theil seiner Forderung alle Gerechtsame zu reserviren.

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