Full text: Volume (Bd. 3 (1836))

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rez auch ausdrücklich bemerkt, „vermischter Natur." Sie
hat mit der Verjährung durch Nichtgebrauch gemein, daß kein
Titel erfordert wird, und zu ihrer Vollendung 30 Jahre ge»
hören, mit der gewöhnlichen Verjährung durch Besitz aber,
daß eine wirkliche Ergreifung des vollständigen Besitzes und
bona fides nothwendige Requisite sind.
Seite 547. Abth. 2. §. 492., Seite 548. 549. 8. Nr.
3. zu §8- 487—496., Seite 483. Abth. I. Abschn. 3. 8-65.
8eli., Seite 485. 486. § 70. v. T. u. S.
II. Auch für den Fall der dreißigjährigen Versah»
rung sind die §§. 689. und 613 ff. des A. L. R. an-
wendbar.
Seite 485. 486. Abth. 1. Abschn. 3. V. T. u. 8. zu §. 70.
45, Zu §. 629. .... ,
I. Der Zeitraum war in den Entwürfen anders bestimmt.
Die 88- 878. 880 ff. Abschn. 2. Abth. I. Seite 438. schrieben
zur Verjährung gegen den Fiscus eine fünfzigjährige Frist vor.
Der 8- 72. Abschn. 3. Abth. I. Seite 486- setzte eine Frist
von 40 Jahren fest. Könen stellte anheim, zu den.40 Jah-
ren, wie bisher geschehen, das. quadriennium restitutionis
hinzuzufügen, folglich 44 Jahre zu bestimmen. Suarez er»
klärte sich indeß dagegen; Seite 486. Im gedruckten Ent»
wurf 8- 497., Mater. Seite 550., findet.sich daher nur. die
40jährige Frist. Auf die wiederholte Erinnerung, daß das
quadriennium restitutionis in integrum hinzukomme, erklärte
Suarez: . .
Dieses monitum gründe sich auf die unrichtige Jnterpre»
tation, daß man dem Fiscus und der Kirche, weil sie überhaupt
iura minorum hätten, auch das privilegium minorum, ra-
tione institutionis in integram, beigelegt habe. Dessen be»
dürsten sie bei der Präscription nicht, da sie hier schön durch
die um 10 Jahre verlängerte Frist hinlänglich privilegirr seien.
In ihren Angelegenheiten könne also restitutio in integrum
für sie nur unter eben den Umständen stattfinden, als dieses

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