Full text: Volume (Bd. 3 (1836))

661:
Recht des debitoris;baä Pfand -einzulisen, verjähre, wenn
er auch davon in noch so langer Zeit keinen Gebrauch gemacht
habe.r v.
Wein dieß obmolum trifft die angenommene Theorie gar
nicht. Das persönliche Recht' des creditoris, die Bezahlung
der Schuld von dem debitor zg.fordern, kann allerdings per
non mum erlöschen, aber sein jus reale auf das Pfand:
erlischt nicht, weil er solches durch die fortgesetzte Detem
tion des Pfandes ausgeübt hat. Daher ist auch im Gesetzbuch
(Entwurf) Tit. 19. §. 176. angenommen, daß in Ansehung
desjenigen Theils der Schuld,. welcher -aus dem Pfände nicht
bezahlt werden kann, die gewöhnlichen Regeln der Verjährung
stattfinden. Dagegen verliert auch der deditor sein Recht
zur Wiedereinlösung des Pfandes nicht'/ weil der Pfandinha-
ber solches nur in seinem Namen besitzt, und causam posses-
sionis suae nicht mutiren kann. Der Erbe des Pfandinhar
bers hingegen kann, wenn er nur sonst iu bona lide ist, daS
Eigenthum praescribendo erwerben."' '
5. Zu §, 509.
Das Recht (auf jährliche Leistungen) selbst, nicht
blos. dasjenige auf die verfallenen einzelnen jährlichen Lei-
stungen, kann durch Nichtgebrauch verjährt werden.
- Seite 4G9. Abth.1. Abschn. 3. y. T. zu §. 28. in fine,
Seite 470. 8. Nr. 1. in fine zu §. 28., Seite 506. Abts). 2.
§. 408., Seite 516. S. 3)r.,9. }« §§. 400-^-409. ;..... .
Andrer Meinung war Kircheisen Seite 443.444. Abth.
I. Abschn. 2. A 927. 928.. 7-
.■' 6. ' Zu §. 517. . . .
I. Ein Hinderniß in der Natur-und'.Beschaffenheit deS
Rechts selbst ist z. B. dann vorhanden, wenn bas Recht nur
sub conditione suspcnsiva oder-ex die eingcraumt, wenn keine
occasio utendi vorhanden gewesen, oder wenn sonst acti« non-
dum nata ost. C- -I

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