Full text: Volume (Bd. 3 (1836))

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Besitz. Dritte Abtheilung. §§. 76—80.
gerichtlichen Beschlag genommen werden, bis das Recht zum
Besitze entschieden ist.
Zusatz: Tit. X. §§. 18—25.,
II. zu §§- 74. u. 75. Müßte denn hier nicht gleich fcstger
seht werden, daß der den Vorzug habe, der zuerst
einen Besitz durch Zeichen oder Anweisung erhalten? —
Aus welchem Grunde soll denn sonst das Recht zum
Besitze^ entschieden werden?
§. 76. (77.) Rechte, welche mit dem Besitze einer Erwer-
Sache verbunden sind, werden mit der Sache zugleich über-
geben. von Rech-
§. 77. (78.) Der Besitz anderer Rechte kann nur <fn'
durch die Ausübung derselben erlangt werden-
^encler. auf H's. Vorschlag. Für: „Rechtekan»
u. s. w."— „Rechte, die von dem Besitze einer
körperlichen Sache nicht abhängen, kannu.s.w."
§. 78. (79.) Doch bedürfen Theile eines Rechtes,
welche aus seinem Begriffe von selbst folgen, keiner beson-
der» Besitzergreifung.
§. 79. (80.) Wer eine Handlung, die ein Anderer eines af,
als eine fortdauernde Schuldigkeit von ihm gefordert hak, ^«hres^"
wirklich leistet, der fetzt denselben in den Besitz des Rech- '
tcs, die Wiederholung dieser Handlung zu fordern.
(Affirmatives Recht.)
Gellster. Für: „Handlung zu fordern" — „Hand-
lung von ihm zu fordern".
§. 80. (81.) Wer eine Handlung, welcher der An- eines ne-
dere widersprechen konnte, ohne dessen Widerspruch unter-

1) Oieß und die drei folgenden Marginalien sind von Sua-
rez hinzugesügt.

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