Full text: Volume (Bd. 3 (1836))

Besitz. Zweite Abheilung. 171—173. 333
^ vollständige Besitzer ist eigentlich nur Inhaber der Sa-
che und Besitzer des Rechts auf die Sache,
n. 3. vol. I. fol. 80.
G. Wird von der Entscheidung ad §. 7. abhangen. Zn
allem Fall dürfte statt der Worte: „desselben ent-
setzt wird" zu sagen sein: „zur Abtretung verur-
theilt wird."
*Non. 2. 6k. moti. zu §. 120.
Bd. LXXI. n. 42. fol. G3T-
§. 171. Hat er aber redlich besessen, so wird er aus
der Zeit seines Besitzes dem Eigenthümer nicht weiter ver»
antwortlich, als er es dem vollständigen Besitzer hatte sein
müssen, wenn dieser wirklich Eigenthümer gewesen wäre.
§. 172. Auch bei Räumung des Besitzes darf er
dem Eigenthümer nur bas leisten, wozu er dem vollständi-
gen Besitzer verpflichtet sein würde, wenn er den Besitz an
diesen hatte räumen müssen.
173. Hat er aber unredlich besessen, so haftet er
dem Eigenthümer für allen Schaden und genossene Früchte
gleich dem unredlichen vollständigen Besitzer.
Mon. 1. Auch hier sind fructus percipiendi übergangen,
weshalb die Bemerkung ad §. 154. wiederholt wird,
n. 6. vol. I. fol. 124*-
n. 11. ibid. fol. 296.
G. Wird sich nach den vorigen Bemerkungen von selbst er-
ledigen.
* Klon. 2. Sollte nicht der gute Glaube zur Zeit der Ab-
schließung des Pachtcontractes mit dem Nichtcigcnthümer,,
den Pachter berechtigen,
a. die für die Zeit seines unredlichen Besitzes gezahlte
Pacht dem Eigenthümer anzurechnen;
b. die noch boua fide bestellte Caution, seines nachhe-
rigen bösen Glaubens ohnerachtet, zu compensiren?
Bd. LXXI. n. 42. fol. 63*-

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