Full text: Volume (Bd. 3 (1836))

310 "" Besitz. Zweite Abtheilung. §. 137.
i'Wlästusig und Abtretung der Früchte von dem Ansprüche
^es Besitzers wegen brr GewinnüngMsten sich zu befreien.
Mon. Hiervon ist der Fall auszunehmen, wenn die Ge-
winniingskosteN vvn-der Art sind, daß sie auf mehrere Zahre
Ruhen gewähren, z. E. wenn Jemand mit einem geschick-
ir ten Gärtner tineN Contract auf mehrere Zahre geschloffen,
und demselben auf die ersten Zahre beträchtlich mehr Lohn
bewilliget hätte. r - .. .
. ;B. 16. ®. 125. ; i
G. Scheint echeblich , ob es gleich , im Grunde zu den Me-
liorationen gehört. ..v'-.
.- r. §. 137. Wegen der zu erstattenden Gewinnungskosten
kann sich der Besitzer an die vorhandenen Früchte nur in
so fern halten j-üls seine Forderung zum Arrestschlage qua-
lificirt ist.
' Non. 'Es wird der Zusatz verlangt: ,-oder die Geivin-
nungskosten ganz liquidt sind." ' '
^ n. 24. völ. II. foi. 33.
G. Wenn'keine Gründe zum' Arreste vorhanden sind, so
ist die Nerentibn unnütz, und führt blos auf Gewalt-
thätigkeiten. - .. . .. .
Zu §§. 133 —137. (§§.'201—205. des Concepts der Um-
arbeitung. *)) Bei diesen Paragraphen ist nur die Frage
' ’ zweifelhaft, ob aufscr den, §. 134. erwähnten, haaren
Auslagen der' redliche Besitzer' auch für die von ihm
oder seiner Familie geleisteten Arbeiten Bezahlung for-
•••' dern könnet— Die Sache liät allerdings zwei Seiten; in-
zwischen -würde ich doch negativam annehmen, da der

1) Diese §§. stimmen bis auf einige unwesentliche Aenderungen
m der Fassung mit den §§. 133-137. des gedruckten Entwurfs
-.'überein. ' Nach .'den Prinripien, welche den in -der Schlußnote
:zu Suarez ,rev. monit. zu §§. 119—.132., S. 306., bemerk-
ten Aenderungen zum Grunde liegen, sind auch die §§. 201—205.
des Concepts der Umarbeitung in der Umarbeitung selbst weg-
' geblieben. -

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