Full text: Volume (Bd. 3 (1836))

I

280 Besitz. Zweite Abteilung. §§. 102. 103.
Mon. 3. Der Ausdruck: „unersetzlicher Verlust" wird für
uneigentlich gehalten.
n. 34. vol. II. fol. 454.
G. Der Monent hat keine Grunde angegeben, und scheint
die Sprache nicht zu verstehen.
§. 102. Unter gleichen Umständen kann auch der, wel-
cher seiner Gewahrsam oder seines Besitzes mit Gewalt
entsetzt worben/ sich der in den Gesetzen erlaubten Selbst-
hülfe bedienen. (Personenrecht; Einleitung §. 60.)
Mob. 1. Der Fall sollte ausgenommen werden, wenn die
gewaltsame Entsetzung durch den Richter geschieht,
n. 12. vol. I. fol. 343.
G. Zn einem gut eingerichteten Staate kann eine solche
Entsetzung nicht gewaltsam sein.
Mon. 2. Die Lehre von den Pfändungen sollte hier vorge-
tragen werden.
ii. 22. S. 109.
G. E.s wäre am besten, alle Pfändungen zu verbieten, we-
nigstens sie nur auf die Fälle einzuschränken, da ohne
Pfändung der Beweis einer widerrechtlichen Störung
nicht möglich fern würde.
*Mon. zu §§. 101. 102. Es wird auf nähere Bestimmung
der Grenzen der Selbsthülfe angetragen.
Bd. LXXI. n. 45. f. 77., wo auf Bd. LXI. verwie-
sen wird, s. daselbst f. 288 v*
<$. 103. Ist die Gewahrsam ober der Besitz einer
Sache Jemand mit Gewalt entnommen worden, so müssen
ihm solche, ohne Rücksicht auf ein besseres Recht dessen,
der die Gewalt verübt hat, wiedergegeben werden.
Mou. 1. Dieß muß sowohl bei beweglichen und unbeweg-
lichen Sachen, als auch bei Rechten stattfinden, und auch
bei bloßen Störungen angewendet werden. Auch wird zu
bestimmen sein, binnen welcher Frist der Besitzer die Klage
zur Wiedererlangung anstellen müsse.
». 21. S. 121.

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer