Full text: Volume (Bd. 3 (1836))

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Besitz. Zweite Abtheilung. 76. 77.
Pächter veräufsern kann, so weit kann durch
sein factum der Besitz gegen den Eigentkümer
ergriffen werden/*
Anfang des §. 76. Der Anfang des Besitzes wird von der er-
^-b^^sten Handlung an gerechnet, wodurch das Recht ausgeübt
worden.
Morn Es sollten auch bestimmte Grundsätze über den An-
fang des Besitzes der Rechte gegen den Landesherrn, ex
causa regalium, den fiscum und pia corpora angegeben
werden.
n. 18. S. 11.
G. Würde von Nutzen sein, ob es gleich aus den an an-
. dem Orten verkommenden Grundsätzen von selbst folgt.
Uebrigens sollte hier auch von dem Anfänge des Be-
sitzes körperlicher Sachen etwas gesagt werden.
§. 77. Ist jedoch ein Untersagungsrecht durch Ver-
trag eingeräumt worden, so wird ber Berechtigte so lange
im Besitz zu sein geachtet, als nicht erhellet, daß der An-
' dere den Besitz des Rechtes, gegen die Untersagung zu han-
deln-, wieder ergriffen habe.
Mon. 1. Aus der Natur des Untersagungsrechtes scheint
zu folgen, daß nicht nur alsdann, wenn solches durch ei-
nen Vertrag eingeräumt worden, sondern in allen Fal-
len der Berechtigte so lange im Besitz zu sein erachtet wer-
den müsse, bis der Andere den Besitz des Rechts, gegen
' die Untersagung zu handeln, wieder ergriffen hat.
n. 10. vol. I. fol. 250.
G. Folgt aus dem vorhergehenden §. 50.
Mon. 2. Der Besitz des Rechtes, gegen die Untersagung
zu handeln, muß uothwendig mit Wissen des Andern er-
griffen worden sein.
n. 17. 0. 118.
G. Nach den allgemeinen Grundsätzen vom Besitz darf er
nicht heimlich sein; die Wissenschaft des Andern ist aber

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