Full text: Volume (Bd. 3 (1836))

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Besitz. Zweite Abtheilung. §§. 73—75.
G. Versteht sich schon von selbst, und gehört nicht hierher.
§. 73. Der Besitz der Befugniß, einer Gemeine die
Ausübung eines untheilbaren Rechtes zu untersagen, wird
gegen sie nur in sofern erworben, als alle Mitglieder dem
Verbote Folge leisten.
Mon. 1. Nach der Bemerkung ad §. 22. wird verlangt,
daß die Gemeine durch die Unterlassung ihrer Vorsteher
und Repräsentanten ebenfalls den Besitz verliere, und nur
den Regreß gegen die Vorsteher und Repräsentanten behalte,
n. 16. S. 123.
G. Es wird auf die Bemerkung ad §. 17. n. 1. Bezug
genommen.
Mon. 2. Auch die Unterlassung eines einzelnen Mitgliedes,
wenn die Gemeine davon Wissenschaft erhält und dazu
schweigt, begründet die Quasipossession des juris prohibendi,
n. 18. S. 11.
G. Ist nach dem bisherigen Systeme richtig; nur führt
Wissenschaft auf interna, und wenn es schon so schwer
ist, die interna eines einzelnen Menschen zu entdecken,
wie viel schwerer muß es bei einer Gemeine sein.
§. 74. Der Besitz des Rechts, etwas zu thun (ne»
gativen Rechts), wird gegen eine Gemeine nur in sofern
erworben, als keiner ihrer Mitglieder oder Stellvertreter
der Ausübung widersprochen hat.
Aon. Es wird die Bemerkung zum vorigen §• ad 1. wie-
derholt.
n. 16. S. 124
G. Gleichfalls.
§. 75. In sofern einer im Namen des Andern ober
ein Dritter im. Namen Aller handelt, finden die Vorschrif-
ten des §.'63. Anwendung.
Zu §§.51 — 75. (cf. §§.77—108.) Die zahlreichcnnionl-
ta bei diesen Paragraphen müssen folgendermaßen ran-
, givt werden;

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