Full text: Volume (Bd. 3 (1836))

262 Besitz. Zweite Abtheilung. §8- 68—70.
fugt sein, wenn der Andere nicht beweisen kann, daß er
schon vor der letzten Handlung, welche den Streit veran-
laßt, im Besitze gewesen sei.
n. 10. vol. I. fol. 273.
G. Der Monent hat eine besondere Vorliebe für die Zahl
4. Er vergißt auch, daß hier blos vom Besitze des
Rechtes, und nicht vom Erwerbe desselben die Frage
ist, und daß die Possessorienklagen, wenn man das sum-
mariissimum ausnimmt, im corp. jur. Frid. P. II. tit 7.
mit Recht abgeschasst stnd. Bei dem summariissimo ist
die Frage blos von der Gewahrsam, von den Rechten
des Inhabers, und mehr wirkt der Besitz nicht, er
müßte denn rechtmäßig sein, folglich die Vermuthung
des Eigenthumes haben, das bis zum Ablaufe der Ver-
jährungsfrist stattfindet.
§. 68. Mit Gewalt erzwungene oder durch Betrug
veranlaßte Handlungen oder Duldungen wirken nie den Besitz
eines Rechts.
Mon. 1. Die Bemerkung ad §. 62. n. 3. wird abermals
wiederholt.
n. 18. S. 1QV-
G. Gleichfalls.
Mon. 2. Es würde hier beizufügen sein, daß, der Regel
nach, jede Besitzergreifung fehlerfrei vermuthet werde,
n. 10. vol. I. fol. 250.
G. Der Monent hatte den §. 111. Nachsehen sollen.
§. 69. Mitbesitzer gemeinschaftlicher Sachen werben
durch ihre Handlungen oder Duldungen nur auf ihren An-
theil verpflichtet.
§. 70. Befinden sie sich im ungetheilten Besitze, so
kann Einer von ihnen durch seine Handlungen oder Dul-
dungen den Andern nichts vergeben.
Mon. Aber wie, wenn es causa individua ist?
n. 27. vol. II. fol. 84

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