Full text: Volume (Bd. 3 (1836))

23$ Besitz. Zweite Abtheilung. §§.33.34.
Immobilien, zur Vermeidung aller Streitigkeiten zwischen
Besitzern und Eigenchümern, großen Nutzen,
n. 18. S. 10"-
I G. Gehört noch nicht hierher.
§. 33. Die bloße Willenserklärung des bisherigen
Besitzers ist hinreichend, den Besitz einer Sache, zum Vor-
theile eines Andern, zu erledigen, in sofern dieser dadurch
in den Stand gesetzt wird, über die Sache zu verfügen.
Non. 1. Um den vielen Streitigkeiten vorzubeugen, sollte
in. den vorausgesetzten Fallen jederzeit eine schriftliche Er-
klärung erfordert werden.
n. 16. S. 102.
G. Scheint erheblich, und versteht sich nach Tit. 2. §. 100
sqq. bei Objecten über 50 Nthlr. von selbst.
* Mon. 2. Die Willenserklärung würde indessen in Fällen,
wo das Gesetz die schriftliche Form erfordert, z. B. bei
Objecten über 50 Rthlr-, schriftlich abzugeben sein. Da-
her statt der ersten Worte:
Die gesetzlich abgegebene bloße Willenserklärung
u. f. w.
Vd. LXXI. n. 45. S. 77., wo auf Bd. LXI. ver-
wiesen wird; s. daselbst k. 288"-
§.34. Durch gerichtliche Verfügung kann der Besitz,
auch ohne Einwilligung des bisherigen Besitzers, zum Vor-
theile eines Andern erlediget werden.
Mon. 1. Die Uebergabe ist in allen solchen Fällen nöthig,
... wo von Uebertragung des Eigenthumes aus einer Hand in
die andere die Frage ist. Nur acquisitiones universales
machen eine Ausnahme.
n. 18. S. 10".
G. Paßt nur auf körperliche Sachen und gehört nicht
hierher.
Mon. 2. Nach den Worten „zum Vörthekle eines An-
dern" wird der Beisatz: „der dazu berechtiget ist,"

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