Full text: Volume (Bd. 3 (1836))

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Besitz.- Zweite AbtheilunA §: 23.
lungen ihrer Repräsentanten etwas erwerben? Vom
Erwerb des Besitzes ist hier blos die Rede.
Mon. 4.' Haften die unredlichen Repräsentanten aus eigenen
oder gemeinen Mitteln? —;f /
n. 21. S. 114.
G. Gehört nicht hierher, es versteht sich aber von selbst,
^ daß sie aus eigenen Mitteln haften..
. Mon. 5 Müssen auch die Erben eines Repräsentanten, der
für die Gemeine einen unredlichen Besitz erworben hat>
für dieses factum haften? Nach der Meinung des Monenr
ten nur so weit, als sie locupletiores geworden sind.
- ^ n. 16. S. 119. V. ' ’’ '
G. Gehört ebenfalls nicht hierher. Uebrigens würden die
' ' Erben des unredlichen Repräsentanten bis auf den B^
' ! • trag des Nachlasses ohne Unterschied'verhaftet sein.
* Mon. 6. Dieß versteht sich nur:
'' in sofern sie durch ihr factum den Besitz erworben haben.
Bd. I.XXI. n. 41. f. 38.
" ^ Nicht begründet, da die unredliche Fortsetzung des Ber
sihes der Erwerbung gleich zu schätzen ist.
1616.
* Zu §§. 16—22. (cf. §§. 24—42.) Auch bei diesen §§.
sind einige nähere Bestimmungen nötlng.
rt'j; v •' x) 'hd §16. ist es zwar richtig, dafs, wenn mehrere
" ^ Personen, die nicht pro persona inorali zu achten
; sind, den gemeinschaftlichen Besitz einer Sache er-
worben haben, jeder seine bonam vel malam fidem
pro sua rata vertreten müsse: Da es aber möglich
ist, dafs eine solche Sache entweder sua natura un-
theilbar war, oder dafs sie von den mehrern compos-
sessoribus pro indiviso besessen wurde, so ist für
dieseii Fall eine Bestimmung nötlng. Diese kann
keine andre sein, als die, dafs auch der composses-
sor bonae fidei durch die fiaalam fidem seines Ge-
‘ ' :' / '■ nossen nicht profitiren könne. * Z'. E. weün von meh-
t#'vi reren sociis einer mala fide ein Haus für die Socie-
r.tf

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