Full text: Volume (Bd. 1 (1830))

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den und zugleich an Preußen abgetretenen Nassau-Oranien-
schen Aemter Burbach und Neuenkirchen waren wah-
rend der Fremdherrschaft unter Nassau-Usingen-Weilburg-
sche Hoheit gefallen, wo, wie unten sub No. X. No. 2. er-
wähnt werden wird, das Lehnswesen unverändert geblieben
ist. Diese Districte sind hiernächst, ohne Veränderung in
gedachter Beziehung, zuerst wieder an Nassau-Oranien und
dann an Preußen übergegangen. Es giebt hier aber nur
einige unadeliche Erblehngüter, in deren Hinsicht eben das
gilt, was S. 346. sub B. beim Herzogthum Westphalen
aus dem Patente vom 21. Juni 1825. §. 5. angeführt
werden wird.
Conf. der Bericht der vormaligen Jmmediat-Commission
zu Cöln vom 18. April 1818., Acten des Justiz-Mi-
nisteriums wegen Einführung des allgem. Landrechts
in dem Herzogthum Westphalen rc. Vol.I. ,0)
3) Zu den französischen Lippe- und Ober-Ems-
Departements gehörte
s. der oben sub 1- erwähnte, im Jahre 1811 vom
Königreiche Westphalen abgetretene Theil des Regie-
rungs-Bezirkes von Minden,
b. der sub 2b. erwähnte, vom Großherzogthum Berg
im Jahre 1811 abgetretene Theil des jetzigen Regie-
rungs-Bezirkes von Münster,
c. die, zu dem letztgedachten Bezirke gehörigen Fürsten-
thümer Salm-Salm und Salm-Kyrburg und der,
- auf
10) Zn dem Herzogthum Aremberg, welches aus dem jetzi-
gen Kreise Recklinghausen und einem Theile des Kreises Coes-
feld besteht, ist der lehnsherrliche Verband durch eine Verordnung
vom 3. October 1809 für ablösbar erklärt, bis zur Ablösung aber
beibehalten worden. Durch die bergisch-französischen Gesetze hat die
Verordnung nachher ihre Kraft verloren.
v. Kamptz Zahrb., Bd. XVH. S. 156. und 23b. XXX. S. 61.

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