Full text: Volume (Bd. 1 (1830))

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Conf. die Resolution vom 25. Februar 1720. im 6. C.M.
T. I. Thl. II. Abschn. V. No. 66. S. 110.
Auf den Grund des angeführten Edictes wurden mit
den Ständen der damals zur Monarchie gehörigen Pro-
vinzen Unterhandlungen angeknüpft, welche jedoch, wie die
unken folgende specielle Darstellung näher ergeben wird,
nur 1) in der Chur-, Alt- und Neumark, 2) in Ostpreu-
ßen, 3) Hinterpommern, 4) Magdeburg, 5) Mannsfeld,
6) Halberstadt nebst Hohenstein, 7) Minden und Ravens-
berg in sehr verschiedenen Zeitpuncten zu dem beabsichtig-
ten Resultate geführt haben. In diesen Landcstheilen ist
daher, so weit sie beständig mit der preußischen Monarchie
vereinigt geblieben, und nicht in Folge des Tilsiter Frie-
densschlusses vom Juli 1807 eine Zeitlang davon ge-
trennt gewesen sind, die statt gehabte Allodification der
Lehne überall mit den oben gedachten Modifica-
tione« und Ausnahmen zu verstehen. Die in Anse-
hung der feuda extra curtem gemachte Ausnahme hat in-
4 deß in der neuern Zeit auch noch Modificationen erlitten.
Durch den Art. X. des Tilsiter Friedensschlusses,
Quellen des öffentlichen Rechts der deutschen Bundesstaa-
ten Bd. I. S. 136.,
ist nämlich von der Krone Preußens auf alle, mithin auch
auf die lehnsherrlichen Rechte in den sämmtlichen, zwischen
der Elbe und dem Rheine belegenen Ländern, so wie in
den diesseits der Elbe gelegenen Gebietstheilen von Sach-
sen und Anhalt, Verzicht geleistet worden, und eine gleiche
Vcrzichtlcistung Seitens der gedachten Staaten, in Anse-
hung der preußischen Monarchie, in ihrem damaligen Um-
fange, erfolgt. Obwohl durch den additionellen Artikel zum
Pariser Friedensschlüsse vom.30. Mai 1814.,
Gesetzs. von, Jahre 1814. S. 135.,

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