Full text: Volume (Bd. 1 (1830))

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3) die Bemerkungen der Bischöfe von Brandenburg und
Lebus, zu dem ihnen übersandten Entwürfe der Camr
mergerichts - Ordnung.
Allen diesen Dokumenten fehlt das Datum und die Unter»
schrift der Verfasser.
K.

Worten beginnt auch fol. 14., nämlich: „wie man wider die Unge-
horsamen handeln und procediren soll;" allein jene Stichworte sind
von einer spätern Hand, die übrigen Blätter der K. G. Ordnung
haben keine Stichworte; auch stimmt das Blatt, welches wir für
fol. 13. der K. G. Ordnung erachten, in Schrift und Papier mit
der letztern überein. Der Inhalt und der innere Zusammenhang
stehn unsrer Vermuthung ebenfalls nicht entgegen. Hauptsächlich
spricht aber für diese der folgende Grund. DaS Monitum der Bi-
schöfe, welches beginnt: „In S6cunda quaterna" u. s. w. und die
folgenden drei Erinnerungen, beziehen sich unzweifelhaft auf jenes
Blatt, welches von der Appellation der Hof- und Untergerichte an
das Kammergericht handelt. S. auch in dieser Beziehung S. 189.
Note 10.
Nach dem ersten Beschluß der 2ten Beilage sollten die Vor-
schriften über die Appellation weggelassen werden, dies ist wahrschein-
lich durch Herausnahme des dreizehnten Blattes geschehen, welches
jene Vorschriften enthält. Auch Mylius hat das dreizehnte Blatt
nicht ausgenommen.
Die übrigen Beschlüsse der 2ten Beilage sind, sofern der im
geheimen Archiv befindliche Entwurf der K. G. Ordnung wirklich
als Gesetz ins Leben getreten ist, nicht beachtet worden.

D. H.

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