Full text: Volume (Bd. 1 (1830))

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gen Nachkommen gehabt hätte; so würde doch auch
dessen nachher geborne Nachkommenschaft dadurch
verbunden werden. Dies sollte des öffentlichen Glau-
bens wegen ausdrücklich festgesetzt werden."
Goßler machte hierbei folgende Bemerkung:
„Ist um so nöthiger, weil verschiedene Rechtslehrer bis-
her das Gegentheil angenommen haben."
Mater. Bd. LXXIX. f. 295 und 296.
Suarez äußerte sich über die vorstehenden monita
dahin:
ad 177. «. 178. «Es wird allerdings nothwendig
sein, die dispositiones t>e$ Edictes von 4. August
1763. 9), wegen der Verbindlichkeit der Agnaten,
sich im Hypothekenbuche eintragen zu lassen, hier zu
* inseriren. Die Vorschrift selbst ist, so viel auch da»
> rüber geschrien worden, sehr billig und nützlich, ja
zur Conservation des Credits nothwendig. Die Har-
ten dabei sind nur:
a. daß die Eintragung sub jactn juris succedendi ver-
ordnet worden ist, und
b. daß der uneingetragene Agnat wegen solcher nach»
theiligen Dispositionen, die er gelten lassen muß,
nicht einmal den Regreß an das Allodial-Vermögen
des Disponenten haben soll.
Beiderlei Harten können füglich wegbleiben, und
es ist genug, das Präjudiz der unterlassenen Eintra-
gung nur darauf zu richten, daß ein solcher Agnat
von seinem nicht eingetragenen Rechte gegen den
j Dritten, welcher dem Glauben des Hypothekenbu-
ches gefolgt ist, keinen Gebrauch machen kann."
. ad
9) S. N. C. C. T. III. S. 255. Nr. 51. v. 1763; auch
v. Rabe's Sammlg. Bd. I. Abth. 2. S. 547.

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