Full text: Volume (Bd. 1 (1830))

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ders durch die Materialien, Bd. XXX. f. 380. bestätigt,
wo Suarez den Satz:
daß ein rite, d. h. cum consensa domini directi et
omnium agnatorum, veräußertes Lehn, durch keine
Revocations-Klage zurückgefordert werden könne,
klar ausspricht.
Die Frage:
ob der von den Agnaten in eine Lehnsveräußerung er-
theiltc Consens, welcher nach dem Vorangeführten eine
Begebung der Revocations-Klage enthalt, auch eine
Entsagung des Vorkaufs- und Näherrechts in sich be-
greife?
ist im §. 182. unentschieden geblieben; in den Vorverhand-
lungen (Materialien Bd. XXX. f. 380.) neigten sich in-
deß die Redactoren des Allg. Landrechts, und namentlich
Suarez, zu der affirmativen Beantwortung jener Frage.
Gegen die obigen Bestimmungen des Entwurfs sind,
nach dessen öffentlicher Bekanntmachung, mannigfache Er-
innerungen eingelaufen. Diejenigen, welche die Ver-
bindlichkeit der Söhne des Vasallen betref-
fen, die Verfügungen ihres Vaters über das
Lehn zu vertreten, sind die folgereichsten geworden.
Um in der Darstellung eine klare Uebersicht zu erhalten, sind
sie zuerst und abgesondert von jenen, welche sich auf das
Verhältniß der Agnaten zum Lehnsbcsitzer beziehen,
anzuführen, und in ihrer weitern Entwickelung zu verfolgen.
Unter jenen Erinnerungen sind nachstehende, dem Ex-
tract der monitorum wörtlich entnommene, die wichtigsten:
ad §. 166.
No. i. „Dieser Satz stimmt nicht mit demjenigen, was
bei Familien-Fideicommissen in der Note S. 279.
der ersten Abth. ,des I. Theils angenommen worden."
Nr. 3. „Es muß nothwendig auch hier ein Unterschied
I. Bd. is St. 8

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