Full text: Volume (Bd. 1 (1830))

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Vertrags schon vorhanden waren, kann der Verkam
fer aus dem Vertrage keinen Vortheil ziehen.".
§. 638. „Wenn also der Käufer bei seinem Ableben
noch nicht so viel an Leibrenten gezogen hat, als das
gegebene Capital, nebst den landüblichen Zinsen,
vermöge der nach H. 627—630. anzulegenden Berech-
nung betragt; so muß der noch hinter dem Verkäu-
fer befindliche Rest des Capitals, zum Behufe der
Bestimmung des Pflichttheils, dem übrigen Nach-
lasse beigerechnet werden."
§. 639. „Betragt der übrige Nachlaß nicht die Hälfte
des, auf solche Art ausgemittelten Garkzen, so muß der
Verkäufer so viel, als zu dieser Hälfte fehlt, von dem
noch hinter ihm befindlichen Capitale herausgeben."
Bevor wir weiter gehen, müssen wir einige Stellen
der Materialien hervorheben, welche die donatio inoffi-
ciosa betreffen.
Cella nimmt in seinen Erinnerungen bei dieser Lehre
auf sein monitnm bei dem Widerruf eines Leibrenten-
Contractes Bezug, indem er sagt:
ad §. 784. „Hier muß ich wegen Berechnung des Pflicht-
thelis das nämliche erinnern, was ich bereits ad§.
510. erinnert habe, wo von Verletzung des Pflicht-
theils durch emLeibrenten-Capital die Rede war."
Mater. Bd. LIX. £ 12.
Goßler eptrahirte dieses monitnm dahin:
ad §. 784. „8) Wegen Berechnung des Pflichttheils
wird auf die Erinnerung ad §. 810. (soll heißen
510) Bezug genommen."
Dabei bemerkte er am Rande:
„ad 8. Diese Erinnerung ist schon am gedachten
Orte für unerheblich erachtet, und wird es hier
noch mehr durch den folgenden $."

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