Full text: Volume (Bd. 1 (1837))

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Kinder solcker Tydt nicht mede bringen, noch bürkamen
laten, dewile de Mahltydt wahret, und noch Spise up
dem Discke steytt, by Poen Bostein Schilling Heren und
Mesteren thouerdelende.
2V.
Wenner de Mestere Neckenschup dohn, so schölen dar
dre Par Mesters, der negsten, so vor öhnen Ambts
Mester gewesen sint, und de dre Viäimug Heren*) mede
by syn, idt were dan, Se noch mehr (so in des olden
Mesters Macht stahn schall) darby hebben wolden, dar-
beneuen schölen ock de twe Zungesten Ambtlude darby
wesen, und öhnen denen: Und schall alßdann, de olde
Mester uth des Amts-Bußen twe Rikes Daler regen sine
Unkosten, sick thoerfrouwen hebben, de Afgang auerst des
olden Meisters schall geholden werden des Sondages in
dem groten Bastel Auendt, und schall tho der Lydt de
Zunge Mester, so noch niemals Mester gewesen, Seuen
Bremer Mark in des Ampts Bußen geuen, und darmede
henfürder stedes sry sin.
21.
Zm geliken. wenn des Ambts Mestere etwas vor
dem Erbaren Rahde tho dhonde hebben, schölen dar dre
Par der andern Mestere mede hen ghan, so verne men
dat nödig erachtet, und se dartho verbaden leth, ein Je-
der by Bröke veer Grote, deme Ambte thoentrichtende» '
Van Klagen vor dem Ambte,
und Morgensprake.
22.
So jemandt des Ambts den anderen beklagen will,
idt sy vmme Schult, edder woruan dat idt sy, de schall
ohne vorklagen, alß ein olt Ampts Recht, und gebruck
iß, nomblick vor dem Ambte, und Morgenspracke, dar
sick auerst de Beklagede dariegen uplehnede, und der Ampts-

*) Die Rechnung nachsehcnden, beglaubigenden Herren.

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