Full text: Beiträge zur Kenntniß des Rechts der freien Hansestadt Bremen (Bd. 1 (1837))

4. Das Recht der Verlöbnisse

Das Recht der Verlöbnisse.

A^/as Recht der Verlöbnisse hat sich aus besonderen
Bremischen Gesetzen, dergerichtlichen Praxis, und dem
gemeinen Rechte gebildet. Das letzterwähnte wird hier,
natürlich als bekannt vorausgesetzt, und braucken dessen
Bestimmungen nur erwähnt zu werden, wo sie durch un-

nähere Bestimmung erfahren haben.
Als besondere gesetzliche Vorschriften sind folgende an-
zuführen:
Statut. 82. v. 1483.
»Nen Knecht edder megedeken mach sik Vorreden
dcwile id is binnen jaren id en dede id myt syneme rech-
ten Vormunde >).
(Kein Jüngling oder Mädchen darf sich verloben, so
-lange sie minderjährig sind, es geschehe denn mit Zustim-
mung ihres gesetzlichen Vormundes.)
Ordnung eines ehrenfesten Rath es der
Stadt Bremen, -wie es mit den Kleidungen, Ver-
löbnissen u. s. w. Anno 1624 2) Tit. II. Art. I.:

*) Siehe G. Oeln'chS Sammlung alter und neuer Ge-
setz-Bücher u. s. w. 1771. S. 185.
?) Siehe K. Th. OelrichS Realregister über die Verord-
nungen u. s. w. 1832, S. 281.

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