Full text: Volume (Bd. 1 (1837))

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»zu entgelten (hasten), (denn ein Schiffer ist
»nicht des Rcders Gut mächtig als soweit er eS
»unter Händen hat, welches in dem gegenwärtigen
»Schiffe und dem Gute besteht, welches ihm an-
»vertraut ist. (som haffuer met at fare)) >).
- Art. 59. Begäbe es sich, daß ein Schiff lange auf
»seiner Reise sich befände und es fehlten ihm Le-
bensmittel (Fetalie) oder sonstige Schiffsbedürfnisse
»und (der Schiffer) hat kein Geld solches zu kau-
»fen, so mag er wohl von den Kauf-
»männs - Gütern soviel verkaufen, als
»er davon dazu bedarf, aber nicht mehr; und der
»Schiffer soll solches bezahlen nach dem gleichen
»(ligen) Werthe, zu welchem der Ueberrest am
»Markte verkauft wird, und der Kaufmann kann
»statt der Bezahlung solchen von der Fracht ab-
»ziehen. (ok kgarte Kiöbmanden sin fract wdi be-
»talningen.)
Art. 68. »Wenn ein-Schiffer in fremde'Lande kommt
»und ist außer Stande sein Schiff mit seiner Rhe»
»der Gelbe auszurüsten, so hat er die Macht Geld
»zu leihen auf des Schiffes und Gutes Eben-
»theuer, welches man Bodmercy nennt, und
»seine Rheder sollen verpflichtet scyn das vorbe-
»nannte angeliehcne Geld zu bezahlen, wenn er
»Schiff und Gut zur Stelle bringt, wohin sie ihn
»gesandt haben. Wenn aber der Schiffer anders-
»wohin segelt, ohne ihren Befehl; so hat der
»Schiffer allein dafür aufzukommen. <Da suare
»Skipperen allem der til.)
*) Die [ ] eingeschlossene» Worte fehlen in den Aus-
gaben von Wcstphaleu und Engel bracht mit
dem folgenden Theile dieses Artikels gänzlich. Die
im Texte aufgcnommene Ucbersetzuug ist möglichst
wörtlich, und das Dänische Original stimmt mit Aus-
nahme einiger orthographischer Abweichungen mit dem
in der Note 2. und 3. §. 16. gegebenen Texte deS
neuen Dänischen Gesetzes ganz überein.

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