Full text: Volume (Bd. 1 (1837))

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Die zur besseren Gestaltung des Ganzen früher
ausgesprochenen Wünsche haben sich zwar keiner beson-
deren Berücksichtigung zu- erfreuen gehabt, und mögt«
man es deshalb fast für überflüssig halten, darauf zu-
rück zu kommen , oder andere auszusprechen. Wenn
man aber von dem Guten einmal überzeugt ist, so
darf man von einer Anmahnung davon nicht abstehen,
und mag es deshalb n! cht befremden, daß wir wenig-
stens einen der früher gehegten Wünsche wiederholen.
Die Zusammenstellung der jährlichen Verordnungen
in einem Bande haben wir als etwas 4-öchsterfreulr-
ches bezeichnet; doch mußte schon damals darauf auf-
merksam gemacht werden, daß man nicht alle Verord-
nungen ausgenommen habe. Dieses ist leider in den
verflossenen Zähren wiederum der Fall gewesen, und
hat man namentlich die höchst wichtige Ober- Appel-
lationsgerichts-Ordnung vom 29. August 1832. von
der Sammlung der Verordnungen ausgeschlossen.*)
Warum das Eine ausgenommen, das Andere wegge-
lassen wird, ist aber wahrlich nicht abzusehen, wenn
man nicht das als Grund anführen will, daß dadurch der
Kaufpreis der Sammlung um einige Groten ermäßigt
werde. Separate Abdrücke können deßhalb doch immer gege-
ben werden, wie dieses auch bey der Civilstands- Ordnung,
der DormundschaftS-Ordnung, der Erbe- und Hand-
festen- Ordnung rc. der Fall ist. Man glaube doch
nicht, daß der Abdruck einer einzelnen Verordnung, —
mag sie immerhin im Staatsarchive deponirr sein, —
sich beym Volke erhalte, wenn sie nicht in der Samm-
lung ausgenommen ist; nur sehr weniges existirt noch
'von dem, was in früheren Zeiten publicirt ward. Ver-
langt aber die Regierung die Befolgung der Gesetze,
so ist es auch Pflicht dafür zn sorgen, daß das Volk,

*) Dieserhalb sind in dem vorliegende» Register die betref-
fenden Artikel jener Verordnung mit O A. G, O.
eingesührt.

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