Full text: Volume (Bd. 1 (1837))

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Register zur leichteren Benutzung der Verordnungen
zu geben, abgewichen, weil es zur Zeit wohl noch
nicht gefügt sein mögte, systematisch aus dem gesetzlich
Publicirten eine Uebersicht der Abweichungen deö Bre-
mischen Rechtes von dem Gemeinrechtlichen zu gebe»,
eine Anknüpfung dessen aber, was Gewohnheit und
Gerichtsg. brauch hingestellt haben, nur zur Aufdeckung
mancher Controversen führen würde, deren Entschei-
dung eine Bearbeitung des ganzen Bremischen Rechts
erforderlich macht, und bevor man zu einer solchen
Arbeit schreitet, es häßlicher erscheinen muß, eine
Darstellung der einzelnen Rechtsmaterien, wie sie in
dem Vorliegenden bereits von Einigen gegeben ist,
vorauf gehen zu lassen. Sollte aber die Gesetzgebung
auf solche umfassende Art, und in solcher erschöpfenden
Weise, wie sie es in der letzten Zeit bei einigen Ma-
terien, (namentlich durch die Erbe- und Handfesten-
Ordnung und den dieselbe begleitenden Bericht, in der
Weräusserung und Verpfändung von Immobilien, und
durch die Prioritäts-Ordnung) getha» hat, fortfahren,
ihre Gesetze hinzustellen, so würde dadurch ein bedeu-
tender Schritt zur Einheit des Bremischen Rechtes
gethan werden. Das Vorhandene, — das kn den
älteren Gesetzen Gegebene, in neueren Bestimmungen
Verfügte zusammen zu stellen, zu ordnen und zu
sichten, haben wir uns vorgesetzt; um so weniger mag
es befremden, daß wir auf das achten und mit dem-
jenigen beginnen, was uns die Gegenwart gebracht
hat. Darin genügt das Zusammenstellen, das Ordnen;
viel weniger bedarf eS einer Sichtung, der Crit'ck.
Ueber hie Form der Abfassung sind noch einige
Worte zu sagen. Zweck war es zwar, das gegen-
wärtige Register dem früheren anzufügen, und ist
dieserhalb auch auf dasjenige Rücksicht genommen,
was zur Vervollständigung des Früheren gegeben
werden mußte; wer jedoch nur über die letzten fünf
Jahre von 1831 bis 1835 Auskunft verlangt, findet

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