Volltext: Beiträge zur Kenntniß des Rechts der freien Hansestadt Bremen (Bd. 1 (1837))

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generr Roggen betalen^ schall, und den woll demfulvigen
Bade nicht nakompt, und betalet, so schölen de Roggen
Köpers tho den Mesteren ghan, und den ungehorsamen
bat Arbeit verbeden laten, beth so lange dat he betalet.
Dar he averst solck bott nicht en achtede, und gelikewoll
arbeidede, so schall he darmede gebraken hebben, Vostein
Schilling den Heren, und Mesteren thouordelende. Und
da he dar en baven in der Mißbetalinnge verharrede,
und sodanen Brocke nicht en achtede, so schölen de Me-
ssers Henne ghan mit den Roggen Köpers, und nehmen
dem Ungehorsamen und Vercchtern einn Pandt vth sinen
Wehren, dat dar guth vor sy, und so ferne sotckcs nicht
gelöset wert, verfahren darckit na Rechte, up dat sodaner
Rogge mit allen upgelopenen Unkosten wedderumme ge-
gulden und betalet werde.
Van Begreffnüßen der Ambtluden.
- 44.
Wenn ein Ambtmann, edder dessen Frouwe, edder
Kindere, Wedewe, edder deren Kindere verstoruen,
und tho der Erde schölen bestadet werden, so schall ein
jeder Ambtmann, Amtmanns frouwe, und Wedewe, wo-
fern he, edder Se tho Huß syn, edder durch lyves
Schwackheitt daran nicht verhindert werden, mede tho der
Begrefnus ghan, und woll dat nicht en deit, de Man schall
geuen Beer Grote, vnnd de Frouwe twee grote.
Ban Ambts Bröcken.
45.
Jdt schölen ock alle Ambts Brocke, de dem Ambte
. alleine tho gehören, thor Helfte in des Amts Bußen ka-
men, de andere Helfte averst tho des Ambts Koste, unnd
Geselschuppen, edder sonsten verbruket werdcnn,- und schö-
len desuluigen Brocke, so verfallen, van der Mester Köhr,

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