Full text: Beiträge zur Kenntniß des Rechts der freien Hansestadt Bremen (Bd. 1 (1837))

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kede, alse tho Oldenborch, Quakenbrugge, und in dem
Lande tho Hadelen tho betehen plegen, so schölen de
Mesters, wen solcke Tydt vorhanden is, dat Amt tho-
uoren verbaden laten, und öhnen, so darhen reisen, an
stede der Mesteren, de nicht mede tchen werden, andere
verordnen by Bröke einer Tünnen Wehrs: Dar auerst
etlicke van den Ambtluden in mehr andere Marckede alß
bauen genömet sint, tehen wolden, dat schölen se den
Mesteren thouören anseggen, de öhnen den geliken gestalt,
jedoch sunder Borbadung, 'und bysin des Ambts hir tho
Mestere setten schölen, by demsulvigen Broke.
42
Welcker Ztmbtmann syne Frouwen «nit kn de Mar-
kede nimpt, de Frouw schall half Lach gelben, ißet
auerst, dat de Frouwe Höuetman, edder Regentin am
stede des Mannes iß, so schall se gelik einem Ambt-
man edder dessen Gevolmachtigten, heel Lach gelden:
Und mag ein jeder na geholdener Mahltydt, gemechtiget
syn, souele tho tehren, alß öhme geleuet: Jedoch schall
kein Ambtmann, edder Frouwe, edder dessen Gevollmech-
tigter frembt Bolck, so nicht in öhrem Denste sy, dat
öhnen helpe mit verköpen, mede in de Markede nehmen,
alles by Poen einer Tünnen Behrs.
Won des Ampts Roggen.
43.
Wenner de Roggenköpcrs 27) des Ambts-Roggen af-
methen, schall desuluige einem jedern Ambtmanne ge-
folget werden, idt en were dan, dat se jemandt des
Amts vmme densuluigen wedderumme to betalende vnge-
wiße, edder tho vnuermögenn Heelden. Und wan de Me-
ssers Bade beden lathen rs), dat ein jeder sinen entfan-

-1) Hiemit sind wohl die Ausmesser deS Stadt-KornS
gemeint.
s«) Gebot ergehen lassen, - .

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