Full text: Volume (Bd. 1, H. 3 (1829))

322 Ueber den Begr. u. d. Begründ.
che doch dem allgemeinen Principe: ut nemo
invitus agere cogatur, nicht widerspricht,
schon hinreichend für die Abwendung jeden Nach»
theiles gesorgt haben. Gestattet man aber mit
gutem Grunde dem Gewohnheitsrecht nur die
Macht, das positive Recht zu ergänzen und
zu erläutern; so folgt daraus von selbst, daß
da, wo die positiven Gesetze uns ein die Rechte
anderer minder verletzendes, leichter anzuwen,
dendes und selbst minder kostspieliges Mittel
zur Erreichung desselben Zwecks an die Hand
geben (r), wir dieses den Auswüchsen einer
uachtheiligern Praxis vorziehen müssen (s).
Nie,
(r) Die Provocatio» ex; 1. ß contendat betrifft
der Aufsatz von Breidenbach: „Finden die
Leyden Provocatione» bloß ln Ermangelung
anderer'Rechtsmittel Statt?" (Arch. f. d.
ctv. Prax. Bd. IV. S. 65.) — trotz dieser Ue-
Lerschrift dennoch überall nicht, weil der Vers,
dabey ganz übersehen hat, daß diese Provo«
cation nicht, wie die ex I. diff., von dem post»
tiven gemeinen Rechte anerkannt ist, und da«
her kein Schluß in dieser Hinsicht von der ei»
nen auf die andere gemacht werden kann.
(v) Schon JBartolus ad I. (fi finita) lA. §.
(elegant.) 2g. D, de damno infect. (59.2.)
sagt, daß die aclio ex 1. £ contend. nur in
Er»

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