Full text: Volume (Bd. 1, H. 3 (1829))

d. s. g* Provoc. ex lege fi cont. 321
Provocatio ex 1. fi contendat geflaffef wis-
sen will; so glaube ich wegen der Unzweck-
mäßigkeit und Unzulässigkeit dieser Meinung
mich aller weitern Ausführung durch eine Ver-
weisung auf den bekannten mit unverkennbarer
Gründlichkeit und vielem Scharfsinn gearbeite-
ten Aufsatz von Beeidenbach (0) überheben
zu dürfen; denn wenngleich er zunächst nur
Gönners Ansicht (x) bekämpft; so ist diese.
doch nur die höchste Potenz jener schon von den
Gloffatoren ausgegangenen Meinung und mithin
unter der Widerlegung jener, in soweit sie
über die Erhaltung von Einreden, die die Sachen
selbst betreffen, hinaus gehet, auch die Wider-
legung dieser mit begriffen.
2) Nicht minder unzweckmäßig, ja unzu-
lässig ist es aber auch, wegen des drohenden Ver-
lustes von Beweismitteln eine solche Provoca-
tio» zu gestatten (s. H. Z. oben), weil die Ge-
setze selbst durch Gestattung einer Proba-
tio in perpetuam rei memoriam (q), wel-
che

(o) A. a. 0, Bd. Iir. Heft 3. S. 325. ff.
(p) Handb. d. Proc. r.Ausg. Dd. lV.Abh.7z.
(q) Cap. 5. X. ut lite non cont. (2.6.), cap.
41. X. de teftib. (2. 20.), N» Dep. A. v.
1600. §. 125.
Magaz. f. d. bürg. proz. 1. 3. ^

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