Full text: Volume (Bd. 1, H. 3 (1829))

320 Heber den Vegr. u. d. Begründ.
Desto mehr aber streitet man (m) hinsicht-
lich des dritten Erfordernisses, daß die 6on-
Puetndo dem Staatsinteresse nicht entgegen
feyn dürfe, darüber, vb nicht diese Provoca-
tio» etwas durchaus Ueberflüssiges und für die
Zwecke des Staats bey der Zustizpflege nur
Hemmendes enthalte? — Bey Beantwortung
dieser Frage werden die verschiedenen oben an-
gegebenen Begriffsbestimmungen unserer Provo-
cation (immer als Provocatio ad agen-
dum. contra provocantem) näher durchzu-
gehen seyn.
Was nun
i) die Ansicht (§. 1. oben) betrifft, welche
im Allgemeinen wegen jeden (n) Nachtheiles,
welcher dem Beklagten bey längerm Zögern des
Klägers mit Anstellung seiner Klage droht, die
Pro-
(m) Siehe z. B. 8. A. Kori progr, de pro-
vocat ex 1. Ii contendat damnanda (!)
Jen, 1823, 8» Breivenbach Im Arch. f. d.
civil. Prax. Bd. III. Num. 21. S. 32Z. ff.
auch Gesterding in demselben Archiv Dd.Vik.
Num. 8. S. 138. ff.
(n) Vom drohenden Verlust von Beweismitteln
und solchen Einreden, die die Sache selbst be-
treffen, ist hier natürlich noch nicht die Rede.

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