Full text: Volume (Bd. 1, H. 3 (1829))

d. s. g. frovoc. ex lege Jß cont. 311
1) tn der Fürstlich Schwarzburg-Ru- .
dslstadcerProceß-Ordnung vomIahr 1704.
(fars II. Tit. i.tz. 5.), wo jedoch nur verord-
net ist, daß die Kirchen- und Schul-Diener,
wenn sie ex L. ß contendat (oder ex 1. dif-
famari) belangt würden, por dem Richter, wo
dieProvocation angebracht, die Klage zu erheben
und daselbst Recht zu nehmen verbunden fcyn
sollten.
2) In der erläuterten Chuesachfr-
sehen Proceßr Ordnung vom Jahr 1724. (ad
tit. V. §, 6. 7.). Auch hier ist zunächst ver-
ordnet, daß die Provokationen beym Richter
der Hauptsache anzubrtngcn seyen, dann aber
auch, daß der Provocat unter dem Präjudiz ge-
laden werben solle, daß er im Falle des Unge,
horsams der Replik, daß des Provocanten Ein-
rede unanwendbar geworden, für verlustig werde
erklärt werben, mithin daß die Provokation
nur wegen solcher Einreden, deren Verlust
durch Ablauf der Zeit droht, solle gebraucht
werden dürfen.
3) In der Stift-Hildesheimer revidir-
ten
Ordnung von 1673. Tit. 9. §. 3. Die Jü-
lich-Bergifche Rechts »Ordnung von 1696.
Cap. ig. a. E.

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