Volltext: Band (Bd. 1, H. 3 (1829))

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der Streitgenossenschast. tz. io. 399
Wenn man endlich 3) den Erfolg einer
rechtskräftig festgesetzten Priorität einiger
Concursgläubiger, zwischen denen andere in
der Mitte stehen, welche man bey dem Priori-
tätsstreite jener nicht zugezogen hat, auf die
letzteren dennoch vermittelst der Regel ausdeh-
nen will, ,,fi vinco vincentem te, vinco
te ipfumso hat diese Behauptung keinen
rechtlichen Grund, sondern beruhet auf einer
Verwechselung der nur möglich gewesenen, mit
der wirklich vorhandenen Streltgenossen-
schaft. Denn nur die wirklichen Genoßen des
Prioritatsstreits unterliegen jener Regel (hh).
Allen diesen Bemerkungen über den beson-
deren Einfluß einer Streitgenossenschaft aufdas
Loncursverfahren bleibt nur in Ansehung einer
außerordentlichen (ii) Beendigung des- .
sel-
(hh) Von diesem,so vielfach erörterten Falle f.
Schweppe a. a. O. S. 246. Gmeiin a. a.
O. §. 22. f, v. Gönner und v. Schmivrlein
a.a.O. Bb.II. S.eyZff. Chrstn. Gottl. v. Gmer
lin die Ordn. d. Gläubiger 5. Äusg. 1813.
§. 26. Glück Erläut. d. Pand. 19. Thl.
. S. 377 ft-
(ü) Davon s. Llaproth Einl. in sammtl. fum-
mar. Processe. 5. Ausg. §. 435. — 439. '
Schweppe a. a. O. §. 88« Nr. r—Z.u. bey
„Administrationsconcurse"

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